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Der Hund stammt vom Wolf ab – so weit die Fakten. Hunde lieben natürlich Fleisch und eine artgerechte Ernährung. Dennoch: Ihr Hund ist kein Wolf. Aber eine natürliche Ernährung für Hunde ist dennoch entscheidend.

Viele Hundehalter verfüttern rohes Fleisch, da sie industriell hergestelltem Fleisch kritisch gegenüber stehen. Wer seinen Vierbeiner biologisch artgerecht füttert, sollte sich aber genau informieren. Tipps zu BARFen finden Sie hier.

Ursprüngliches und natürliches Futter

Fleisch, frisches Gemüse und saftige Beeren: So kann das Hundefutter auch aussehen. Wer bei dieser Beschreibung an wilde Streifzüge durch den Wald denkt, liegt nicht ganz falsch. Eine ursprüngliche Hundeernährung beinhaltet Natur pur. Käufer schätzen vor allem, dass das Futter keine künstlichen Zusätze enthält. Auf der Plattfom zooroyal findet sich zum Beispiel unter dem Titel „Moon Ranger“ köstliches, naturbelassenes Nass- und Trockenfutter.

Dabei sollte dennoch nie vergessen werden: Ihr Hund ist kein Wolf, aber seine Vorfahren waren es. Und dieses Naturell ist im geliebten Vierbeiner auch drin.

Wie viel Wolf steckt in meinem Hund Natürliche Ernährung für Hunde
Ihr Hund ist kein Wolf!

Zehntausende von Jahren hat es gedauert, bis der Hund zu unserem treuen Begleiter geworden ist. Möglich wurde das durch eine gezielte Zucht und die Evolution. Heute sieht man den meisten Hunderassen die Verwandtschaft zum Wolf nicht mehr an.

Das unterscheidet Ihren Hund von einem Wolf

Zwischen Wolf und Hund gibt es diverse Unterschiede. Die Gebisse haben sich stark verändert und auch die Verdauung läuft bei beiden Tieren nicht gleich ab. Hundekenner wissen: Selbst bei kleinen und großen Hunden unterscheidet sich die Länge des Darms enorm. Wir stellen hier unterschiedliche Hunderassen vor. Mehr erfahren.

Na, wie weit geht Ihre Gassirunde so? Maximal sieben oder acht Kilometer am Tag? Das reicht auch, denn Hunde legen im Alltag keine Extrameilen wie der Wolf hinter sich. Diese können bis zu 50 Kilometer oder mehr hinter sich bringen. Das Rudeltier ist im Wald also ein richtiger Wanderer.

Tiernahrung: Getreide liegt den meisten Hunden schwer im Magen

Immer wieder durch Studien belegt: Hunde können Getreide und Stärke nur schwer verdauen. Das bestätigt auch eine Untersuchung der Universität in Uppsala (Schweden). Durch die Evolution haben Hunde ihre Ernährung verändert – und das parallel zum Menschen.

Als Gründe sieht die Studie, dass Hunde seit Jahrhunderten mit Bauern zusammenleben. Getreide stand also sicher auf dem Speiseplan – doch Hunden liegt solch ein Futter schwer im Magen. Daher verfüttern viele Hundeliebhaber gar keine getreidereiche Kost mehr an den Hund.

Getreide kann dem Hund durchaus gute Kohlenhydrate zuführen. Doch zuviel Stärke darf es nicht sein. Empfindsame Hunde bekommen ansonsten Verdauungsprobleme. Eine naturbelassene Ernährung ist die Alternative.

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Wie bei allen anderen Ernährungstipps steht die Ausgewogenheit im Fokus: Mehr Eiweiß, weniger Fett und ein guter Mix aus Fleisch und Ballaststoffen.

Was kann man Hunden zum Essen geben außer Hundefutter?

Es soll mal etwas anderes im Napf landen außer das Dosenfutter? Hunden schmeckt eine ganze Menge. Vor allem, wenn es um natürliche Ernährung für Hunde geht. Gemüse kann zum Beispiel roh verfüttert werden oder als fertiges Hundefutter. Damit Ihr Liebling das gesunde Fressen gut verarbeiten kann, sollte es püriert oder gedünstet werden. Zu den bekömmlichen Gemüsesorten für den Hund zählen:

  • Gurken
  • Brokkoli
  • gekochte Kartoffeln
  • Möhren
  • Spargel
  • Zucchini

Gemüse sollte fester Bestandteil der Hundeernährung sein

Das kennen wir doch von uns, oder? Gemüse ist auch für den Hund gesund, denn es liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Doch Achtung, nicht alles, was uns gut bekommt, schmeckt auch dem Hund. Außerdem gibt es auch Gemüse, das für die Fellnase nicht gut ist. Zu diesen Produkten zählen: Avocado, Zwiebeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen.

Die Avocado gilt bei uns Menschen als Super-Food. Das enthaltene Persin ist jedoch für Hunde schädlich. Fressen Hunde zu viel Avocado kann es sogar zu einer Herzmuskelschwäche kommen.

Ähnlich verhält es sich mit Zwiebeln – denn die geschnittenen Ringe wirken giftig auf Hunde. Selbst gekocht, sollte die Zwiebel nicht in den Napf des Hundes landen. Sollte Ihr Hund doch eine saftige Zwiebel verspeist haben, dann kommt es wahrscheinlich zu Erbrechen. Außerdem zerstören Sulfide im Inneren der Zwiebel die roten Blutkörperchen des Hundes.

Bohnen, Erbsen und Linsen eigenen sich ebenfalls wenig. Wir Menschen können rohe Hülsenfrüchte auch schwer verdauen. Für den Vierbeiner sind sie aber sehr schädlich. In rohen Hülsenfrüchten ist nämlich der Stoff Phasin – und diesen können die Tiere auf vier Pfoten gar nicht vertragen.

Fazit: Natürliche Ernährung für Hunde

Die Gene des Wolfs sind in Hunden verankert. So manche Rasse wie der Tamaskan ähnelt noch heute im Aussehen dem Wolf. Durch die Evolution und Anpassung an den Menschen hat sich das Futterverhalten und auch die Verdauung des Tieres aber verändert und erinnert nur noch in Bruchstücken an den Vetter im wilden Wald. Eine artgerechte Ernährung mit biologisch einwandfreien Zutaten sollte stets im Napf landen, damit sich der Vierbeiner so richtig wohl fühlt.

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